Liebe und Schmerz liegen sehr nahe beieinander.
Sind wir in dem einen Moment überglücklich, kann der nächste Moment riesige Traurer für uns bereithalten.
Ein ständiges Wechselbad der Gefühle nagt an uns, wie der Regen an den Steinen.
Klappt es nicht mit der Person, die wir lieben, versuchen wir die Zuneigung für diese Person zu unterdrücken und sie zu vergessen.
Eine Zeit lang klappt das auch ganz gut, doch was machen wir, wenn wir merken, dass die Gefühle wieder aufflammen und wir sie nicht länger unterdrücken können..?
Was machen wir, wenn wir akzeptieren müssen, dass wir diese eine Person nicht vergessen können, sie nicht vergessen wollen? Was machen wir, wenn wir uns immer stärker in sie verlieben und nichts dagegen tun können? Was machen wir, wenn wir uns dessen bewusst werden und gleichzeitig zusehen müssen, wie diese Person, die uns nicht mehr aus dem Kopf geht, in jemand anderen verliebt hat? Wie sollen wir reagieren, wenn wir akzeptieren müssen, dass sie sich in jemanden verliebt hat, der uns sehr nahe steht?
Wie sollen wir uns verhalten, wenn wir zusehen müssen und nichts dagegen ausrichten können? Was sollen wir tun, wenn wir merken, dass die zwei einen anlügen, Dinge verheimlichen und man einsehen muss, dass man daran zu Grunde geht.
Wie sollen wir mit dem Schmerz, der die Liebe in unseren Herzen vertrieben hat, umgehen?
Wie sollen wir damit fertig werden, dass eine uns nahestehende Person uns den einen geliebten Menschen ausgespannt hat ohne es zu wollen?
Sollen wir ihr verzeihen, wo wir doch ihre Gegenwart kaum aushalten?
Wie sollen wir damit klar kommen, jeden Tag aufs neue einen Stich ins Herz zu bekommen,weil sie schon wieder miteinander schreiben und es abgestritten wird?
Wie sollen wir mit dem Schmerz, der Trauer und der Eifersucht umgehen, wenn wir ihr noch nicht mal mehr in die Augen sehen können, obwohl wir uns seit klein auf kennen.
Wie sollen wir damit klar kommen, dass es den beiden nichts ausmacht, dass man vor Eifersucht fast stirbt?
Die Antwort auf all diese Fragen lautet:
Wir können nicht anders als zu weinen.
Die Tränen fließen in den Ozean der früher mal unser Herz war.
Wir quälen uns Tag um Tag.
Wir versuchen es zu verleugnen aber die traurige Wahrheit ist, dass das alles wirklich passiert, und nicht nur ein böser Traum ist auch wenn wir uns das noch so oft wünschen.
Da stellt sich die Fragen, ob wir überhaupt noch in der Lage sein werden jeden Morgen Tag um Tag aufzustehen, wenn die zwei erst mal zusammen sein werden.
Wie sollen wir den Tag überstehen, wenn uns Bilder durch den Kopf schießen, wie sie sich in den Armen liegen und sich küssen.
Wenn der Schmerz jetzt schon so groß ist, welche Ausmaße wird er erst annehmen, wenn sie zusammenkommen?
Wir können noch so viel bittere Tränen vergießen, es wird nichts an der Realität ändern.
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